Vsmart Extensions
Neuraltherapie

 

Die Neuraltherapie gehört zu den Regulations- und Umstimmungstherapien.
Es werden dabei pflanzliche Reizstoffe eingesetzt.


Die Neuraltherapie stützt sich auf zwei Theorien.


1. Die Störfeldtheorie beruht auf der Vorstellung, dass krankhafte Prozesse, Verletzungen und Narben in einem Organ Einfluss auf andere Organe haben können.


Der Körper kann für einen kurzen Zeitraum derartige Störungen ausgleichen. Langfristig gesehen werden die Störherde jedoch aktiviert und es entsteht ein organisches Leiden. Nach der Herd-Störfeld-Theorie ist es möglich, dass Krankheiten in einer Körperregion ihre Ursache in anderen Körperregionen haben.


Folgende Lokalisationen von Störfeldern sind möglich:


     - Narben
     - Nervenaustrittspunkte
     - Reizungen im Bereich der Zähne (z. B. Parodontitis)
     - Nasennebenhöhlen
     - Tonsillen (Mandeln)
     - Chronische Appendizitis (Blinddarmreizung)
     - Psychische Störungen
     - Umweltbelastungen


2. Bei der Segmenttheorie der Neuraltherapie geht man davon aus, dass es Nervenverbindungen zwischen den Organen und der Haut gibt.


Jeder Körperabschnitt wird einem bestimmten Hautareal, der so genannten Head-Zone, zugeordnet. Ist die Haut in einer bestimmten Zone sehr empfindlich, kann auf eine Erkrankung des damit verbundenen Organs geschlossen werden.


Die Neuraltherapie wird durch eine lokale Injektion vorgenommen. Die dabei eingesetzten Betäubungsmittel werden dazu verwendet, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen.